AGGE Aktuell
27.06.2016

UNICEF-Studie

Geflüchtete Kinder sind in Deutschland in mehrerer Hinsicht benachteiligt.


Entlang der Fluchtrouten stecken tausende Kinder, allein oder mit ihren Familien, in provisorischen Camps und Zentren fest. Seit Wochen und Monaten gibt es keine realistischen Pläne für die Gestaltung ihrer Zukunft. 


 Auch denen, die es bis nach Deutschland schaffen, bleiben viele Perspektiven verschlossen. Die ungleiche Verteilung von Ressourcen und Chancen, die weltweit existiert und die auch innerhalb der deutschen Bevölkerung nicht zu leugnen ist, nimmt hier ungleich größere Ausmaße an. Kinder, die nach Deutschland geflohen sind, haben laut dieser Studie von UNICEF schlechtere Aussichten auf Bildung und Gesundheit als die Kinder der Mehrheitsbevölkerung; je nach Art der Unterbringung und Herkunftsland bestehen innerhalb der Gruppe der Geflüchteten weitere, gravierende UnterschiedeIn Deutschland wie in ganz Europa muss dringend erkannt werden, dass hier eine ganze Generation heranwächst, der keine Perspektive aufgezeigt wird und deren Potentiale brach liegen. Die in der UN-Kinderrechtskonvention verbrieften Rechte auf Ruhe, Freizeit, Spiel, Bildung und Gesundheitssorge dürfen nicht abhängig sein von einem Herkunftsland oder der Art der Unterbringung in Deutschland!


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