AGGE Aktuell
03.07.2014

Mehr Geld für Armutsbekämpfung – aber woher?

Neues SÜDWIND Fact-Sheet


   

Die Armut in der Welt soll halbiert und der Zugang zu Grundbildung und Gesundheitsleistungen für alle garantiert werden. Das sind die ersten und vielleicht wichtigsten globalen Entwicklungsziele ("Millennium Development Goals"), die im Jahr 2002 von allen Regierungs- und Staatschefs der Welt formuliert wurden. Bis zum Jahr 2015 sollten sie erreicht werden. Knapp 15 Jahre später fällt die Bilanz allerdings gemischt aus.

Die Millennium-Entwicklungsziele laufen nun aus, der Klimawandel schafft neue Herausforderungen im globalen Süden und die Entwicklungshilfe der reichen Länder wird infolge der Wirtschaftskrise je nach Bedarf gekürzt oder künstlich aufgebläht. Was also bleibt für die Armen im globalen Süden übrig? Wie könnte die Entwicklungszusammenarbeit verbessert werden? Was sollte gemacht werden, damit es zu einer gerechteren Verteilung von Entwicklungshilfe kommt? Warum sollten Klimafinanzierung und Entwicklungshilfe getrennt angerechnet werden? Diese und weitere Fragen, die SÜDWIND in dem aktuellen Fact-Sheet "Mehr Geld für Armutsbekämpfung – aber woher?" untersucht, sollten berücksichtigt werden, wenn Geberländer und -institutionen eine Neuausrichtung der Entwicklungshilfe anstreben.

Quelle: SÜDWIND PM/ Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee


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